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Volljährigkeit

Mein letzter Abend als "Kind". Zumindest sieht mich der Staat nicht mehr als solches an. Keine Vergünstigungen mehr in Freizeitparks, Steuerrechnungen, Miliät und mehr Sachen werden meinen grauen Alltag prägen. Grausam.

Nuja, was soll man sagen. Ich mag dieses ganze Gepauke rund um dieses Datum nicht. Menschen brauchen einfach "spezielle" Anlässe (siehe Weihnachten etc.) um sich weiterzuentwickeln oder auf was neues zu freuen oder keine Ahnung was das soll.
Ich für meinen Teil freue mich zumindest mal auf die Geschenke, die Aufmerksamkeit .. und .. die Liebe. <_<

Jo, dies nur zur Information. Bin eigentlich nich gross motiviert, die Menschheit mit meinen Worten zu segnen. In dem Sinne begebe ich mich auch wieder an meinen Arbeitstisch. 

15.11.07 19:39


Gott oder Nicht Gott?

Hm, die Frage nach dem Sinn des Seins ist wahrscheinlich oder ziemlich sicher so alt wie die Menschheit, oder existiert zumindest in der Form wie heute, seit dem wir nicht den ganzen Tag damit verbringen, um hinter einem Busch zu warten, bis ein Mammut zu erlegen ist.

Schlussendlich wird es nie eine definitive Antwort darauf geben, höchstens eine von der Allgemeinheit akzeptierte.  Trotzdem erstaunen mich gewisse Ansichten immer wieder. Zum Beispiel der Glaube an Gott in seiner "christlichen" Form, irgendwie verbunden mit dem Gedanken, dass der Mensch eines Tages einfach aussterben wird, weil er selbst einen Virus erschaffen wird, welcher ihn schlussendlich dahinrafft.

Wie auch immer das aussehen mag, ich habe meine Probleme mit diesen Pseudo "Gott wird uns alle in einem tödlichen Massaker dahinraffen".

Jedem das Seine .. hab eigentlich auch weiter nichts relevantes mitzuteilen .. Cheers.

 

 

lolcats funny cat pictures
13.11.07 20:55


Good Morning Sunshine!

Wer sich fragt, was ich an einem Montag Morgen auf MyBlog mache - ich weiss es auch nicht. Eigentlich sollte ich hier für ein Schulprojekt schreiben.

Wie auch immer, ich habe mir gestern Nacht noch Gedanken gemacht, wegen der ganzen Betrunkenen-Sache, ich glaube ich nehme das ganze einfach zu ernst. Sie ist jung, will sich amüsieren, und das ist gut so. Soviel zur Erkenntnis des Tages.

Die Stimmung in der Schule war eine Mischung aus Scham, Kater vom Samstag und einer seltsamen Verhaltenheit. Es wurde Samstag Abend viel erählt, was heute anscheinend nicht weiter beredet werden sollte, oder niemals je zur Rede hätte kommen sollen. Ich für meinen Teil, war froh, nicht zu den enttäuschten oder schameserrötenden Gesichter zu gehören, die mir heute begegneten. Mein Schwarm war ebenfalls nichts gut anzusprechen und verschwand nach wenigen Minuten auch wieder und begab sich - aus welchen Gründen auch immer - nach Hause.
Man kann allgemein sagen, dass die Stimmung in der Klasse eher gespannt war. Viele noch unausgesprochene Probleme hingen in der Luft und niemand wollte so richtig ein Lächeln an die Mitmenschen spenden. Stattdessen wurde viel geschwiegen, über schlechte Witze gelacht und sich aus dem Weg gegangen. Hey, thatz fön.

Absolut geniale Neuentdeckung: LolCats Wird in Zukunft mehr von denen geben. Mwaha. In Ya Face Hoes!

 

funny pictures
moar funny pictures
12.11.07 11:14


Das Jahrtausend Update

Long time. No see.

Aber was wäre dieser Skandalblog ohne Skandalnews. Man hätte es nicht anders erwartet, aber es sind wieder die Frauen, die mir Anlass geben, das Internet mit weiterem Byte-Müll zu belasten. MyBlog wird es mir danken.

Gestern war mal wieder an einer Bday Party [na dann soll der private Scheiss halt raus]. Und wer war da? Mrs. Doch-Noch-Nicht-Überwundener-Schwarm. Als ich ankam war sie schon leicht angeheitert, 10 Minuten später schon ziemlich schwer angeheitert. Und obwohl sie mir versicherte, sich zumindest heute nicht mehr zu besaufen - ich war noch immer traumatisiert vom letzten Mal. Hatte ich eigentlich nicht wieder gebraucht so ein Theater. Keine 10 Minuten hatte ich sie aus den Augen gelassen, war sie auch schon wieder dem Alkohol verfallen und absolut betrunken. Die konnte keinen Fuss mehr vor den anderen setzen und redete wie halt jeder Besoffen ein bisschen .. Mist. Nachdem ich mich in der Zwischenzeit um einen betrunkenen Kollegen gekümmert habe, der mich vollgeheult hat, was für Probleme er mit seiner Ex hat, und was ich doch für ein guter Kollege sei, schaute ich wieder nach IHR. Mittlerweile war die Heiterkeit verschwunden und "useneme Lächli wirds Bächli" wie man im Schweizerdeutsch so schön sagt. Gesagt getan.
Sie heulte vor sich hin, absolut hilflos, schreiend wie ein Kind ohne Mutter. Bis ich sie zu ihrer eigenen Sicherheit auf die Couch setzte und dafür sorgte, dass sie dort liegen blieb. Wollte nicht, dass sich das arme Mädchen noch verletzt oder so.

In so Momenten weiss ich nicht, ob ich weinen oder lachen soll. Dann kam sie wieder mit diesem Gedudel .. "Ich mag dich so sehr .. Du bist wirklich ein toller Mensch" usw. usf., doch ich frage mich, ob sie mir das jemals sagen wird, wenn sie nicht betrunken ist. Betrunkenentalk finde ich noch recht undurchschaubar.
Sie ist echt ein tolles Mädchen und so .. aber manchmal, finde ich es einfach .. irgendwie erbärmlich um ehrlich zu sein. Ich weiss nicht was ich denken soll. Ich glaube ich lasse das ganze einfach zu nah an mich ran.

 

Abschlusscomic - Yay!

 

Cyanide and Happiness, a daily webcomic
Cyanide & Happiness @ Explosm.net
11.11.07 20:22


Hip Hop und Jugendgewalt

Ein kleines Textlein, dass ich für die Schule schreiben musste. Ein ganz schöner Batzen, nur mit viel Kaffee, Zeit und Toleranz lesen. <;

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Es ist ein allbekanntes Problem. Es vergeht kaum ein Wochenende, an dem nicht von  randalierenden, gewalttätigen Jugendlichen berichtet wird. Für viele Nachtschwärmer scheint es schon an der Tagesordnung zu liegen, um sein Portemonnaie oder Natel beraubt zu werden - man kann von Glück reden, wenn man sich dabei kein blaues Auge einkassiert. Die Täterschaft besteht mittlerweile - das kann man ganz ohne Vorurteile sagen - zu hohem Maß aus Jugendlichen, die hauptsächlich Hip Hop hören. Auf den ersten Blick ließe sich sagen, dass also Hip Hop wohl Ursprung dieser Gewaltbereitschaft ist. Und tatsächlich scheinen die Medien, diesen Schluss als Faktum anzusehen. Mittlerweile redet man von “Hip Hoppern”, welche die Taten ausführen. Und schon scheint das Problem gefunden zu sein, doch das Problem ist wesentlich komplexer, und die Gründe, warum Hip Hop den Kopf als Sündenbock hinhalten darf, sind es noch viel mehr.

Unbekannt ist auf jeden Fall nicht, dass jedes Jahrzehnt ihre rebellische Musik- und/oder Kunstform hatte. Sei es in den späten Achtziger Jahren der Punkt, oder in den Sechzigern der Rock’n’roll, der Drang nach Unabhängigkeit und die Emanzipation der Jugendlichen äußerte sich in jeder Ära in neuem Kleid. Und das hat sich auch nicht mit dem Hip Hop geändert. Doch der wesentliche Unterschied ist nun der Ursprung des neuen Musiktrends. Der düstere, basslastige Sound kommt aus den rauen, für europäische Verhältnisse wohl eher unangenehmen Ecke der Vereinigten Staaten von Amerika - nämlich den schwarzen Ghettos. Der biedere Europäer, sofern dieser nicht direkt der Hip Hop Bewegung entsprungen ist, wird sich wohl an dem Lebensstil, der amerikanischen Künstler stören. Vulgäre Sprache, ein apokalyptisch anmutender Beat, gemischt mit seltsamste verzerrten Stimmen und Instrumenten. Und dazu ein Sprechgesang, welcher inhaltlich Themen anspricht, die unserem Alltag doch so fern sind. Drogenhandel, Waffen und Probleme sind der Alltag vieler schwarzer Ghettobewohner - egal ob schwarz, weiss, gelb oder braun. Abgetan als Klischee und gehirngewaschen vom amerikanischen Traum - der glamourösen Filmindustrie Amerikas tun viele Leute Rap und Hip Hop als pessimistisches und unmoralisches Getue abgestempelt. Doch in der Tat reden Rapper nur von ihrem Alltag - ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, was auch legitim ist.
Genau dieses abschreckende Bild haben sich die Jugendlichen dieses Jahrzehnts angeeignet und identifizieren sich damit. Einerseits mag man die Provokation und das Spiel mit den Extremen, andererseits möchte man sich mit diesem Extrem von der Erwachsenenwelt abtrennen.
Wie extrem man sich diesem Befreiungsschlag widmet äußert sich in vielen Hinsichten. Man setzt sich mit angesprochenen Themen auseinander, man kleidet sich wie seine Vorbilder, verwendet selber vulgärere Worte. Wird man also in diesem Prozess zu einem frauenverachtenden, gewalttätigem Mensch?
Man kann getrost sagen - ja. Wenn alle Instanzen versagt haben, die dafür sorgen sollten, dass man eben nicht zu dem wird. Den Finger auf einen Faktor zu richten, welcher durchaus  Einfluss haben kann, niemals aber Ursache sein wird, dass man zum Unmenschen wird. Denn was von vielen “Vorzeige”-Eltern vergessen wird, ist ,den Fehler bei sich selber zu suchen. Wer seinem Kind von Anfang an lehrt, dass man seine Mitmenschen - Mann wie Frau - gleichwertig zu behandeln hat, wer seinem Kind Werte vermitteln kann und da ist, wenn es droht diese zu verlieren, wenn es schwere Zeiten durchgeht - wie beispielsweise die Pubertät - dann wird dieses auch nicht durch Hören von Musikstilen beeinflusst werden. Besser belegen ließe sich diese Annahme mit genauerem Betrachten der aktuellen Situation. Ich kann nur aus Erfahrung von mir und anderer sprechen, wenn ich jetzt die These aufstelle, dass die Leute, die an Wochenenden Tumulte verbreiten, aus eher ärmlicheren Verhältnissen stammen - die Tendenz, dass es ausländische Familien sind halte ich für hoch, was jedoch - wohl bemerkt! - nicht Fehler der Herkunft ist. Solche Personen erleben das Phänomen Hip Hop doppelt intensiv. Denn erstens schreiben die amerikanischen Vorbilder über sehr ähnliche Alltagssituationen, das heisst, das Identifikationspotential  ist wesentlich höher. So sprechen sie auch die ideologischen Teile der Musik mehr an. Zu denen würden die Wertvorstellung von Frauen dazugehören. Die brüchigen familiären Strukturen und die Flucht in Gruppen verstärken diese Aussage. Folglich legitimieren ihre Vorbilder gewalttätige Übergriffe, obwohl diese selbst aus anderen Perspektiven - nämlich denen, des Überlebens - schreiben.

Abschließend bleibt zu sagen, dass deshalb Diskriminierung oder Verbieten der Musik nicht von Nutzen ist, denn das Problem liegt nicht im Hip Hop an sich, oder an der Aussage, sondern, an derer, die sie aufnehmen. Es bleibt nichts anderes übrig, als das Problem - nämlich die Integration und Förderungen ausländische Jugendlicher, sowie derer Familien - an der Wurzel anzupacken, anstatt oberflächliche Gründe zu finden, welche menschliches Versagen kaschieren. Dies wird in unserer Gesellschaft allzu oft gemacht, sei es bei der Musik, oder bei Computerspielern die Amok laufen. Man bedenke, dass die größten Verbrecher dieser Welt, namentlich Adolf Hitler oder Charles Manson wohl kaum Hip Hop- der Rockhörer waren, aber trotzdem Schandtaten unglaublichen Ausmaßes begehen konnten.


~© by CERPHIA

 

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30.9.07 22:18


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